Frohe Weihnachten

Von: Lena Hünermann | Datum: 22. Dezember 2009 – 11:41 -

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu…

Das 40-jährige Jubiläum des Centro, erfolgreiche Weiterbildung einiger Mitarbeiter, die geglückte tägliche Versorgung von vielen Kindern aus der Favela am Monte, die Verleihnung des Verdienstordens der Stadt Caruaru an Schwester Werburga,… Alles freudige Anlässe, die die Mitarbeiter des Centro, die Kinder und die Gemeinde am Fuße des Berges noch enger haben zusammenwachsen lassen.

Und doch gibt es immernoch viel zu tun: Die Renovierung der Räumlichkeiten ist dringend notwendig, die fehlenden Zuschüsse der Stadt für die Arbeit mit den Schulkindern müssen ausgeglichen werden und immer wieder wenden sich neue Familien und Kinder aus der Favela hilfesuchend an Schwester Werburga, um um individuelle Unterstützung zu bitten – häufig einzig um das eigene Überleben zu sichern und ein bisschen Hoffnung erkennen zu können.

Im Namen von Schwester Werburga, den Mitarbeitern des Centro und des Förderkreises möchten wir allen danken, die uns in diesem Jahr nach Kräften unterstützt und an uns gedacht haben.  Wir wünschen allen Freunden, Förderern und Bekannten schöne, besinnliche Weihnachtstage und einen großartigen Start ins neue Jahr – in dem wir uns ganz besonders auf den Besuch in Deutschland von Leandro und Nerisvaldo aus dem Centro freuen!

Frohe Weihnachten!


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Die Essensausgabe

Von: Lena Hünermann | Datum: 5. November 2008 – 21:36 -

Um auch Kinder aus der Umgebung, die nicht an den Angeboten des Centros teilnehmen, zumindest einmal täglich mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen, wurde vor vielen Jahren die Essensvergabe ins Leben gerufen. Täglich von 7.30 Uhr – 8.00 Uhr schenkt eine Mitarbeiterin des Centros hier eine heiße Milchmahlzeit aus und verteilt Brötchen. Mit Glück können manchmal auch Kleiderspenden verteilt werden, die von allen dankend angenommen werden.

Häufig sind es junge Mütter, die sich Fläschchen für ihre Kleinsten abfüllen lassen, oder Kinder, die von ihren Eltern geschickt werden, da diese sich keine Mahlzeit leisten konnten. Manchmal bietet sich hier auch die Möglichkeit eine Anbindung an das Centro zu schaffen und so weitere Unterstützung zu bieten.

Noch vor zwei Jahren kamen täglich 200 Menschen, um sich bei der Essensvergabe anzustellen. Mittlerweile ist die Zahl auf ca. 40 gesunken. Ein schönes Zeichen dafür, dass die Versorgung in der Favela immer besser funktioniert!


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