Frohe Weihnachten

Von: Lena Hünermann | Datum: 22. Dezember 2009 – 11:41 -

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu…

Das 40-jährige Jubiläum des Centro, erfolgreiche Weiterbildung einiger Mitarbeiter, die geglückte tägliche Versorgung von vielen Kindern aus der Favela am Monte, die Verleihnung des Verdienstordens der Stadt Caruaru an Schwester Werburga,… Alles freudige Anlässe, die die Mitarbeiter des Centro, die Kinder und die Gemeinde am Fuße des Berges noch enger haben zusammenwachsen lassen.

Und doch gibt es immernoch viel zu tun: Die Renovierung der Räumlichkeiten ist dringend notwendig, die fehlenden Zuschüsse der Stadt für die Arbeit mit den Schulkindern müssen ausgeglichen werden und immer wieder wenden sich neue Familien und Kinder aus der Favela hilfesuchend an Schwester Werburga, um um individuelle Unterstützung zu bitten – häufig einzig um das eigene Überleben zu sichern und ein bisschen Hoffnung erkennen zu können.

Im Namen von Schwester Werburga, den Mitarbeitern des Centro und des Förderkreises möchten wir allen danken, die uns in diesem Jahr nach Kräften unterstützt und an uns gedacht haben.  Wir wünschen allen Freunden, Förderern und Bekannten schöne, besinnliche Weihnachtstage und einen großartigen Start ins neue Jahr – in dem wir uns ganz besonders auf den Besuch in Deutschland von Leandro und Nerisvaldo aus dem Centro freuen!

Frohe Weihnachten!


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Verdienstorden für Sr. Werburga

Von: Margarete Gerber-Velmerig | Datum: 31. August 2009 – 00:36 -

Sr. Werburga und Sen. Rogério Menezes

Sr. Werburga und Sen. Rogério Menezes

Seit ihrer Gründung vor mehr als 150 Jahren kämpft die Stadt Caruaru im Nordosten Brasiliens gegen die Not und das soziales Elend großer Teile ihrer Bevölkerung. Nun wurde  Sr. Werburga – als erster Frau überhaupt -  für ihren Beitrag zu diesem Kampf die Verdienstmedaille der Stadt Caruaru verliehen.
In einem feierlichen Festakt in der „Camara Municipal de Caruaru“, dem Rat der Stadt, dekorierte sie am 07. August 2009 der Kammerpräsident, Senior Rogério Menezes „in Anerkennung ihrer Verdienste um Caruaru und mit grosser Dankbarkeit“, wie er sagte,  mit der „Medallia de Honra AO Merito Frei Tito de Piegaio (Kap.)“

In einer zweistündigen Zeremonie würdigte allen voran Seniora Laura Gomes, die einzige Frau im Stadtrat, die großen Verdienste, die sich Sr. Werburga „um das Wohlergehen der Ärmsten und damit um den zivilisatorischen Fortschritt der Stadt“ erworben hat. In Anwesenheit des Bischofs von Caruarau, seiner Exzellenz Don Bernardino sowie des ehemaligen Sozialdezernenten von Caruaru und jetzigen Staatsrats von Pernambuco und Förderers des Centro Social, Senior Rubens Junior, und weiterer Vertreter des Stadtrates und der Stadtverwaltung nahm Sr. Werburga gelassen, aber auch mit sichtlicher Freude, die Ehrung entgegen.

Bischof Don Bernardino, Laura Gomez und Sr. Werburga

Sr. Werburga, Bischof Don Bernardino und Seniora Laura Gomez

Sie bedankte sich bei den Anwesenden Honoratioren und den zahlreich erschienenen Gästen mit einer humorvollen Schilderung ihres Werdegangs als engagierte Christin und Missionsbenediktinerin. Ihren ersten Impuls  in die Mission zu gehen erhielt sie nach ihren Worten bereits als Jugendliche durch einen Lichtbildervortrag im heimischen Werl. Damals sah sie ihre Zukunft allerdings noch als „Eismissionarin“ bei den Eskimos. Heute sei sie dem „Lieben Gott dankbar dafür, dass er sie in die klimatische und menschliche Wärme Brasiliens“ geschickt habe. Hier, am Fuße des „Morro Bom Jesus,“ inmitten von Armut habe sie eine zweite Heimat gefunden und hier wolle sie, die im nächsten Jahr ihr 80. Lebensjahr vollenden werde, solange für die Menschen da sein, wie es ihr gestattet sei.

Den Endpunkt des feierlichen Aktes bildete nach einem gemeinsamen Gebet das Singen der brasilianischen Nationalhymne, in der es heißt: „Brasil, um sonho intenso, um raio vívido de amor e de esperança à terra desce.“ („Brasilien, ein wahr gewordener Traum. Ein kraftvoller Strahl der Liebe und der Hoffnung hat sich auf die Erde herabgesenkt.“) So müssen es wohl auch die Menschen am „Morro Bom Jesus“ empfunden haben, als Sr. Werburga vor 40 Jahren dort ihre Arbeit aufnahm. Denn in großer Dankbarkeit und mit einem starken Gefühl der Zuneigung erhoben sich ca.

Die Mitarbeiter von Sr. Werburga

Die stolzen MitarbeiterInnen von Sr. Werburga

60 Mitarbeiterinnen und Nutzer des „Centro“ im überfüllten Ratssaal und stimmten mit kraftvollem Gesang das Lied „Hino de São José“ an, eine Hymne auf den Heiligen Josef, die sich inzwischen auch zu einer Hymne des Centro entwickelt hat.

COV


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noch 10 Tage…

Von: Carl Otto Velmerig | Datum: 10. Juli 2009 – 15:33 -

Noch 10 Tage, dann fliegen wir, Margarete Gerber-Velmerig, Charlotte und Carl Otto Velmerig nach Brasilien. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Schwester Werburga und all den anderen, die wir schon mal kennengelernt haben. Und wir freuen uns auf die angekündigten Feiern und Festlichkeiten zum Jubiläum. Für Charlotte und mich wird es das erste Mal sein, daß wir in Brasilien sind. Ich bin sehr gespannt…..


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Das große Tauffest

Von: Schwester Werburga | Datum: 21. Mai 2009 – 17:44 -

Die “gefallene Schwester” kann wieder gehen und langsam geht es wieder bergauf…

Bei unserer Bestandsaufnahme haben wir festgestellt, dass mehr als 40 Kinder im Zentrum noch nicht getauft sind. Zur Zeit besucht Sr. Josefa die Familien und lädt zum großen Tauffest ein. Heute morgen kamen die Verantwortlichen von 21 Kindern. Schon ein großer Erfolg! Das Fest wird am letzten Sonntag im Juli sein. Am Sonntag vorher ist ein Treffen für alle EX-alunos, aprendizes, monitores, Mitarbeiter…  Wir freuen uns schon sehr!


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Die eigenen Kräfte wachsen!

Von: Carl Otto Velmerig | Datum: 17. März 2009 – 23:05 -

Sr. Werburga war vor einiger Zeit unglücklich gestürzt. Nun ist sie aber zum Glück wieder auf dem Wege der Besserung! Da sie sich in dieser Zeit nicht selbst um alles kümmern konnte, übernahmen ihre brasilianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Verantwortung in ihren Bereichen. Wie sich zeigte, mit großem Erfolg!

Es hat eine enorme Bedeutung für das Centro, daß einige der einheimischen Helfer inzwischen selbst so viel mehr an Erfahrung und Kompetenz gewonnen haben. Damit tragen sie den laufenden Betrieb und sichern die Hilfeleistungen für immer mehr Ältere Menschen und Kinder in der Favela. Ihnen wünsche ich weiterhin viel Erfolg und Sr. Werburga gute Besserung!


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